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Die Story spielt ungefähr Ende des 18 Jahrhunderts. Es herrscht Krieg zwischen den Weißen und den Apachen. In dem Städtchen Tonto tritt eine sehr unterschiedliche Gemeinschaft die Reise mit der Postkutsche nach Lordsburg an, mitten durch das Gebiet der Apachen.

Bei den Reisenden handelt es sich um die Offiziersgattin Mrs. Mallory, dem Schnapsvertreter Peacock, dem Spieler Hatfield und weil man sie aus Tonto verbannt hat, die Prostituierte Alice und der versoffene Doktor, Josiah Boone, weiterhin der Kutscher und Sheriff Curly Wilcox . Alle Personen sind unterschiedlichster Natur. Hatfield ein Charmeur aus den Süstaaten, der sich strikt gegen negative Aussprüche bezüglich der Konföderation wehrt und Mrs. Mallory nicht gerade abgeneigt ist, was auf Gegenseitigkeit beruht. Lucy Mallory, aus gutem Hause, hasst natürlich die Prostituierte Alice. Auf der Reise nach Lordsburg stößt Ringo, der zu Unrecht mit dem Gesetzt in Konflikt gekommen ist, zu der Reisegesellschaft…

Stagecoach zeigt sehr unterschiedliche Charaktere, die sich anfangs nicht miteinander arrangieren können. Ford spielt auf Arroganz und Überheblichkeit an und zeigt, dass man einen Menschen nicht nach seinem Äußeren beurteilen soll. So arbeitet Ford sehr gezielt in diese Richtung und lässt die Grundstory, die Reise durch das Apachengebiet, eher zur Nebensache werden. Selbstverständlich bietet der Film einen Showdown und ein Happy End, allerdings bedarf es bis dorthin einige Zeit. Eine Zeit, die genutzt wird um Zwischenmenschlichkeiten zu beleuchten und zu definieren um sich im Verlauf des Films ein eigenes Urteil bilden zu können.

Stagecoach oder auch als Ringo bekannt, ist ein sehr epischer, romantischer und heldenhafter Western. Er zeigt eigentlich das, was John Ford in seinen späteren Werken noch weiter ausführte.

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