Ich habe den Film vorgestern im Kino gesehen und war eigentlich enttäuscht. Die Kombination aus dem Filmkonzept sowie Kalkofe und Pastewka klang für mich sehr viel versprechend.
Die technische Umsetzung und 90 % der Story gehen absolut in Ordnung. Gut kommt auch, dass die "Spannung" bis zum Ende des Films erhalten bleibt. Der Film bringt einige (wenige) Szenen, die zum Schreien komisch sind - leider gehen die in der Masse der flachen Gags unter.
Humoristisch negativ fällt auf jeden Fall der Butler Hattler auf - der bei mir mit null Reaktion ankam. Auch Anke Engelke und Olli Dietrich in Ihrer Rolle der [Entschuldigung] dummen Ossis sind bei mir absolut unten durch. Allein mit der Dialogrichtung, dass alle Ex-DDR-Bürger gespitzelt haben (was ja nur ein flaches Klischee bedienen soll), beraubt sich der Film schon einmal mind. 80 % der neufünfländischen Filmzuschauer. Es mag ja Leute geben, die die Darstellung auch dort witzig finden - viele sind es mit Sicherheit aber nicht.
Der Rest des Humors geht soweit ganz in Ordnung. Erwähnenswert sind die Filmnamen der Darsteller (Mrs. Pennymarket, Inspektor Long, Chief-Insp. Longer, etc.) und auch noch einige andere gute Ideen. Überraschendes gibt es hier und da auch - vor allem die einzelnen Auftritte von Günter Jauch; den Wildecker Herzbuben; den No Angels und [!!!] Achim Menzel - der bekanntlich der "Liebling" von Kalkofe ist.
Ich würde den Humor in 10 % Brüller; 40 % Standard-Commedy-Entertainment und 50 % Rohrkrepierer bzw. gescheiterten Humor einordnen. Man hätte weit mehr aus dem Streifen machen können.
Fazit: 6/10 Punkten