Halloween. Ein paar Teenager folgen der Einladung eines Werbeflyers, der den ultimativen Partyabend im “Museum of the Dead” verspricht. Dort angekommen, müssen sie leider feststellen, daß das besagte Museum weniger zum Feiern einlädt als zu einem Rundgang, der direkt zum Tod führt: Ein fluchbeladener Schädel läßt den blutrünstigen Atzteken-Krieger Tolec auferstehen, dessen Opfer sich in Zombies verwandeln, die dann durchs Museum wanken...
Der Inhalt hört sich weitaus besser an als das Ganze in Wirklichkeit ist, denn „Museum of the Dead“ ist nur einer jener halbprofessionell gemachten Direct-to-Video-Streifen, die kaum mehr als Langeweile bringen. Der mit vornehmlich mexikanischen Gesichtern besetzte Streifen entpuppt sich dann auch prompt als alberner Müll mit herumzappelnden Untoten, die noch nicht einmal besonders blutig ihrem Nachtwerk nachgehen (Beste Szene ist jene, an denen die Zombies an einem mit Ketchup beschmierten Skelett aus der Schulmedizin rumnagen). Regisseur James Dudelson, der uns bereits den unsäglichen „Horror 101” bescherte, hat zudem seinen Zombiefilm mit nervigen Animationssequenzen aufgepäppelt, die ungefähr so teuer aussehen wie die billigen Arcaden-Spiele von vor 20 Jahren. Alternativtitel: “Zombie Attack – Museum of the Dead”. Mit Nathaniel Arcand, Tanya Vidal, Vivian Lucas, Pepe Penn u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin