Review

Warum hat High Fidelity mich weder beeindruckt noch bewegt?Darüber zerbreche ich mir seit gestern den Kopf.
Die Besetzung aus renommierten Charakterschauspielern und begabten Neulingen ist auf keinen Fall Schuld daran.
Das Thema und die Story? Eher nicht, denn die "Mittdreißiger und Single mit Lebenskrise" Geschichte hört sich interessant an.Also, woran könnte es liegen?
An der Umsetzung. Die ist der Knackpunkt. Der Film plätschert ohne größere Höhepunkte vor sich hin und rollt die Vergangenheit des Protagonisten in enervierenden Selbstgesprächen auf.Diese Selbstunterhaltungen stören, nerven nach einiger Zeit und sorgen auch für Langeweile.
Auch später hat der Film kaum Höhepunkte zu bieten.
Ein endloses Dialogstück ohne große Momente, so sehe ich High Fidelity.
Positiv anzumerken wäre aber die großartige Besetzung.
John Cusack, ohnehin ein Spitzendarsteller, sorgt mit seinem charmanten Spiel dafür, dass der Film nicht vollends verkommt.
Der Lichtblick im Film ist zweifellos Jack Black als hyperaktiver Verkäufer und Sänger. Auch Joan Cusack und Tim Robbins gehen in ihren Rollen auf. Besonders Robbins als Pseudo-Öko, der in Grünenmanier allen auf die Nerven geht. Die Besetzung müht sich redlich und gibt ihr bestes, was allerdings bzw. leider den Karren nicht aus dem Dreck zieht.

Fazit: "High Fidelity" kann trotz seiner sehenswerten Besetzung nicht überzeugen und langweilt schon nach kurzer Zeit mit unnötigem Geplänkel. Schade eigentlich.

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