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Hat man erstmal die Tatsache verdaut, dass Ridley 'Blade Runner' Scott einen echt miserablen Fortsetzungsfilm hingelegt hat, so muss man auch mit den Gedanken klar kommen, dass des Kommerzes wegen schon wieder eine Fortsetzung gekommen ist. Zwar nicht so schlimm wie Hannibal, aber auch nicht unbedingt viel besser.

Story: Will Graham (Edward Norton) schafft es den berühmten Kannibalen Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) zu fangen. Jahre später, als schon wieder ein Serienmörder auf Achse ist, soll er den Fall übernehmen. Obwohl er schon längst den Dienst quittiert hat. Er machts tatsächlich und muss aber Hannibal um Rat fragen, da er alleine nicht klar kommt. Dieser hilft ihm tatsächlich. Aber was Will nicht weiß ist, dass Hannibal auch dem Wahnsinnigen Informationen von ihm übergibt und schon bald muss Wills Familie um ihr Leben kämpfen.

Also was Brett Ratner getan hat und Ridley Scott nicht, ist das Original von Jonathan Demme zu kopieren. Ratner hat nicht wie Scott seinen eigenen Stil eingebracht, sondern sich am Original orientiert. So kann der Zuschauer sich auf einen ziemlich identischen Film freuen.

Die Schauspieler sind alle sehr gut. Anthony Hopkins ist natürlich wieder der Beste. Edward Norton ist ebenfalls unschlagbar und der Rest ist auch nicht zu verachten. Die Musik ist nicht gerade der Rede wert und hilft dem Film nicht gerade viel.

Im Großen und Ganzen hat 'Red Dragon' seine Hoch- und Tiefpunkte. Die Hochpunkte sind eindeutig in der ersten Hälfte des Films zu finden und die Tiefpunkte in der zweiten Hälfte. 5/10 Punkte.

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