Review

Eine Fortsetzung des genialen Streifens „Mein Name ist Nobody" ist dieser Film so direkt nicht, dennoch ist eine gute Westernkomödie entstanden, die ganz auf Terence Hill zugeschnitten ist.
 
Der Streifen ist dementsprechend auch deutlich klamaukiger ausgefallen. Doch bei allem Spaß hat der Film sogar einen überraschend ausgefeilten Plot zu bieten, der zum Schluss des Filmes echt dramatisch auf einen Höhepunkt zustrebt, nämlich wenn es darum geht, dem Indianerhasser Major Cabot 300.000 Dollar Regierungsgelder abzuluchsen und diese ihrer ursprünglichen Bestimmung zuzuführen, nämliche als Beihilfe für die Indianer. Die deutsche Synchro ist echt klasse, besonders die Flüche von „Lokomotive", einem Freund von Nobody, kommen herrlich rüber, insbesondere dann, wenn er mal wieder seine indianische Abstammung leugnet. Höhepunkt ist ohne Zweifel die Szene im Fort, wo Nobody mit den Soldaten allerhand Schabernack treibt. Der Eingangsbrüller mit Klaus Kinski ist auch nicht übel, wenn auch für den Fortgang der eigentlichen Geschichte ohne Belang.

Für die Spencer-Hill-Fraktion deutlich zu empfehlen.

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